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Highlights Nuernberg


SEHENSWERTES


Bunt zeigt sich das Leben in Nürnberg das ganze Jahr. Grün vor allem dort, wohin es die Nürnberger im Sommer lockt: in die naturnah gestalteten Auen der Pegnitz, die sich mitten durch die Stadt ziehen, in Parks und in den Tiergarten, einen der größten und landschaftlich schönsten Zoos Europas, der – einmalig im süddeutschen Raum – ein Delphinarium als besondere Attraktion beherbergt. Zum Surfen ins Fränkische Seenland oder zum Klettern in die Fränkische Schweiz – attraktive Ziele sind dank des Verkehrsverbunds im Nahverkehr erreichbar. Die fränkischen Brauereien – hier in der weltweit höchsten Dichte erlebbar – löschen den Durst der Wanderer, die entlang romantischer Flussläufe und steil aufragender Felsformationen unterwegs sind.


KAISERBURG
Hoch über der Stadt thront das Wahrzeichen Nürnbergs, die Kaiserburg. Die Burg, in der von 1050 bis 1571 alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zeitweise residierten, gehört zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters. Zu besichtigen sind der Palas (Hauptgebäude) mit den reich ausgestatteten Kaiserzimmern, die romanische Doppelkapelle, der Tiefe Brunnen und der Sinwellturm sowie eine umfangreiche Sammlung von Waffen und Geräten.


SCHÖNER BRUNNEN
Von 1389 bis 1396 vom Parlier und Steinmetz Heinrich Beheim erbaut. Die 19 Meter hohe Steinpyramide wächst wie eine gotische Kirchturmspitze aus einem achtseitigen Becken und verjüngt sich über drei Stufen bis zur Kreuzblume. In vier Reihen stehen vierzig Steinfiguren, allesamt bedeutende Werke des 14. Jahrhunderts, die das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches repräsentieren: unten die Allegorien der Philosophie und der Freien Künste, in der Mitte die Evangelisten und die lateinischen Kirchenväter, in der dritten Reihe die sieben Kurfürsten und die neun Helden, oben Moses und die sieben Propheten.Das Schutzgitter um den Brunnentrog wurde 1587 von Paulus Kühn aus Augsburg geschmiedet. 1902 wurde es von Albert Leipold instand gesetzt und mit dem bekannten drehbaren Ring versehen. Vom weichen Sandstein des Originals sind nur Teile im Germanischen Nationalmuseum erhalten. 1897 bis 1902 wurde das Sandsteinmaterial durch Muschelkalk ersetzt.


HISTORISCHE FELSENGÄNGE

Jahrhunderte lang wurde im Untergrund des Burgbergs eine Vielzahl von Gewölben und Gängen aus dem Fels geschlagen. Dank der großen Standfestigkeit des Burgsandsteins war es möglich, ausgedehnte, oft über vier Stockwerke reichende Felsenkelleranlagen zu schaffen. Diese unterirdischen Gewölbe wurden nachweisbar schon seit 1380 zur Herstellung und Lagerung von Bier genutzt. Die geheimnisumwitterten unterirdischen Gänge dagegen dienten ausschließlich der Gewinnung und Weiterleitung von Wasser. Die geologischen Voraussetzungen im Bereich des Burgbergs sind für die Wassergewinnung günstig, denn das Niederschlagswasser versickert nur langsam oder bildet auf wasserundurchlässigen Lehmschichten „Wasserhorizonte", die in verschiedenen Höhenlagen im Burgberg vorzufinden sind. Aus vergleichsweise geringen Tiefen konnte dieses Wasser so an verschiedenen Stellen entnommen werden. Während des Krieges fanden in den Gewölben zudem viele Bürger Schutz vor Luftangriffen.


KATHARINENKIRCHE
Die Katharinenkirche gehörte im Mittelalter zum Komplex eines Dominikanerinnenklosters, das als kunsthandwerkliches Zentrum der Buchmalerei und der Teppichwirkerei in Nürnberg galt. Nach der Reformation diente das Gebäude profanen Zwecken und beherbergte von 1620 bis 1778 die Nürnberger Meistersinger. 1945 brannte die Kirche vollständig aus und wurde nicht wieder aufgebaut. In der Ruine der Katharinenkirche finden im Sommer zahlreiche Open Air Veranstaltungen statt.


ALBRECHT-DÜRER-HAUS
Unter dem Motto „Zurück zu Dürer“ präsentiert das Albrecht-Dürer-Haus die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers Albrecht Dürer (1471-1528). Eine besondere Attraktion ist die Maler- und Druckwerkstatt der Dürer-Zeit, in der künstlerische Techniken vorgeführt werden. Durchs Haus führt die Hausherrin höchstpersönlich: „Agnes Dürer“ berichtet über Kopfhörer in fünf Sprachen vom Alltagsleben im Künstlerhaushalt. Zu festen Terminen bietet sie in Gestalt einer historisch gewandeten Schauspielerin Führungen für Erwachsene oder Kinder an.


SHOPPING
In der Nürnberger Innenstadt ist Einkaufen ein entspanntes Vergnügen. Die bereits im Jahr 1966 großzügig angelegte Fußgängerzone – die älteste in Deutschland - ist eine der größten in Europa. In angenehmer Lauflage gibt es bei einer großen Warenhausdichte für jeden etwas: für Liebhaber feiner Mode, für Schnäppchenjäger oder für Trendsetter. Im historischen Ambiente der Altstadt läßt sich der Bummel durch exklusive Boutiquen, gläserne Ladenpassagen oder Kaufhäuser darüber hinaus leicht mit der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten verbinden.Unweit der Lorenzkirche befindet sich das Herzstück der Einkaufsstadt Nürnberg, die Breite Gasse mit der parallel verlaufenden Karolinenstraße. Hier kann sich die ganze Familie ins Einkaufsvergnügen stürzen: Angebote gibt es für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Die angrenzende Kaiserstraße bietet Exklusives für die besonderen Ansprüche. Edle Boutiquen bieten Marken bekannter Designer an und bringen Metropolen-Flair nach Franken.


MUSEEN


SPIELZEUGMUSEUM
Hinter der Renaissance-Fassade eines Bürgerhauses im Herzen der Nürnberger Altstadt eröffnet sich auf vier Stockwerken die ganze Vielfalt historischen Spielzeugs von der Antike bis zur Gegenwart: Holz- und Blechspielzeug, Puppen, Bastelwerk der Nachkriegsjahre oder das High-Tech-Spielzeug heutiger Tage. Seit seiner Eröffnung 1971 konnte das auf die Sammeltätigkeit von Lydia und Paul Bayer zurückgehende Museum bereits über vier Millionen Gäste aus dem In- und Ausland anlocken.


GERMANISCHES NATIONALMUSEUM
Das Germanische Nationalmuseum ist mit einem Bestand von zirka 1,2 Millionen Objekten das größte Museum deutscher Kunst und Kultur. Es wurde 1852 auf Initiative des fränkischen Landadeligen Hans Freiherr von und zu Aufseß mit dem Ziel ins Leben gerufen, Zeugnisse der deutschen Geschichte, Literatur und Kunst zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen und auszustellen.


und viele mehr...



GASTRONOMIE / NACHTLEBEN


RESTAURATION - HOCHSTRASSE
Die neu eröffnete Restauration-Hochstraße in Nürnberg will mit moderner deutscher Küche punkten. Das Team um Küchenchef Thomas Körber versteht es regionale und saisonale Produkte zu kombinieren und daraus eine Mischung aus Deutscher bzw. Fränkischer und Italienischer Note auf den Tisch zu bringen. Thomas Körber bringt eine 30-jährige Erfahrung als Küchenmeister mit und versteht es, mit den Produkten und Zutaten umzugehen. Da er einige Jahre in Italien gelebt und gearbeitet hat und auch 12 Jahre in einem italienischen Restaurant in der Pirckheimerstraße sein Können weitergeben konnte, fließen mediterrane Elemente in seiner Küche ein.


STAATSTHEATER
Das Staatstheater Nürnberg zählt mit über 500 Mitarbeitern aus mehr als 30 Nationen zu den großen 3-Sparten-Häusern in Deutschland. Das Opernhaus wurde 1905 errichtet und gehört zu den schönsten Theaterbauten Deutschlands. Jedes Jahr im September findet hier der Nürnberger Opernball statt. 1959 erfolgte die Erweiterung durch den Bau des Schauspielhauses mit den Kammerspielen. Mittlerweile ist mit der so genannten „Blue Box“ noch eine Bühne hinzugekommen, auf der vor allem Uraufführungen Raum finden. Den Namen Staatstheater Nürnberg trägt das Haus seit dem Jahr 2003. Seitdem sind der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg gemeinsame Träger des vormaligen Theaters Nürnberg.


ADMIRAL FILMPALAST
Der Admiral Filmpalast – in bester Lage in der Fußgängerzone in der Königstraße – eröffnete bereits 1957 seine Pforten. Seitdem mehrfach umgebaut befinden sich heute in dem 1998 zuletzt umgestalteten Gebäude fünf komfortabel und modern ausgestatte Kinosäle, ein Café mit Terrasse im Erdgeschoß, ein Panorama-Restaurant im ersten Stock und die „Skybar“ mit Dachterrasse, von der aus sich ein spektakulärer Blick über die Nürnberger Altstadt bietet.



FÜR WEITERE INFORMATIONEN
www.nuernberg.de

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